Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


dighealth:ti:elektronische_patientenakte

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
dighealth:ti:elektronische_patientenakte [2024/04/04 10:08] fjhdighealth:ti:elektronische_patientenakte [2025/06/27 10:32] (aktuell) – [Forschungsdaten] fjh
Zeile 3: Zeile 3:
  
 ===== Abgrenzung zur Primärdokumentation ===== ===== Abgrenzung zur Primärdokumentation =====
 +
 +Die in § 341 SGB V definierte ePA wird neben der Patientenakte des § 630 f BGB geführt, von der sie klar abgegrenzt werden muss. Die Zweckbestimmung der Patientenakte des § 630 f BGB (im Folgenden als Primärdokumentation bezeichnet) ist darauf gerichtet, sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und künftige Behandlung wesentlichen Maßnahmen und deren Ergebnisse aufzuzeichnen und dient also im Unterschied zur ePA des § 341 SGB V der Volldokumentation der medizinischen Behandlung durch Ärzte und Psychotherapeuten.
  
 ^ Primärdokumentation                                                                                                                   ^ ePA                                                                                   ^ ^ Primärdokumentation                                                                                                                   ^ ePA                                                                                   ^
Zeile 13: Zeile 15:
   * Übernahme von Daten aus der ePA in die Primärdokumentation, wenn erforderlich.   * Übernahme von Daten aus der ePA in die Primärdokumentation, wenn erforderlich.
   * Übernahme von Daten aus Primärdokumentation in ePA, wenn von Patient:innen gewünscht.   * Übernahme von Daten aus Primärdokumentation in ePA, wenn von Patient:innen gewünscht.
 +
 +Man könnte die ePA auch als Kopie für den Versicherten (Versichertendurchschrift) mit medizinischem Zusatzzweck bezeichnen.
 +
 +Die ePA hat aber wie angesprochen einen anderen Zweck: Indem sie den Patienten im Rahmen der Behandlung unterstützen
 +soll, ist sie im Wesentlichen ein Kommunikationsmittel. Damit lässt sich aus rechtlicher Sicht festhalten, dass anders als in die Primärdokumentation des § 630 f BGB in die ePA zwingend nur solche Dokumente aufgenommen werden müssen, die für einen mit- oder weiterbehandelnden Arzt oder Psychotherapeuten von medizinischem Wert sind. Bei der ePA handelt es sich eben nicht um eine Volldokumentation der Behandlung, sondern um ein Instrument zur Unterstützung der ärztlichen Anamnese, Befunderhebung und Behandlung, entsprechend zum Beispiel in einem Arztbrief, bei dem der kommunikative Nutzen im Mittelpunkt stehen muss.
 +
  
  
Zeile 168: Zeile 176:
 __Literatur:__\\ __Literatur:__\\
   * https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=1041&typ=16&aid=220270&s=Forschung&s=braucht&s=daten   * https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=1041&typ=16&aid=220270&s=Forschung&s=braucht&s=daten
 +
 +==== Spezifikationen ====
 +
 +Zur aktuell bekannten SpecLage: https://www.linkedin.com/pulse/forschung-auf-den-daten-der-epa-geht-nicht-nun-erst-einmal-langguth-lhi9e/
 +
  
 ==== Technische Umsetzung ==== ==== Technische Umsetzung ====
dighealth/ti/elektronische_patientenakte.1712225333.txt.gz · Zuletzt geändert: von fjh

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki