dighealth:ti:popp
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| dighealth:ti:popp [2026/01/28 16:14] – [Spezifikation] fjh | dighealth:ti:popp [2026/03/13 16:10] (aktuell) – [Umsetzungen] fjh | ||
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| ====== Proof of Patient Presence (PoPP) ====== | ====== Proof of Patient Presence (PoPP) ====== | ||
| - | Der Proof of Patient Presence (PoPP) ist ein Anwesenheitsbeleg mittels TI-Dienst als zukünftige Nachfolgeversion der derzeit beim [[dighealth: | + | Der Proof of Patient Presence (PoPP) ist ein Anwesenheitsbeleg mittels TI-Dienst als zukünftige Nachfolgeversion der derzeit beim [[dighealth: |
| Die Spezifikation und Umsetzung erfolgt in **zwei Stufen**. | Die Spezifikation und Umsetzung erfolgt in **zwei Stufen**. | ||
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| **Stufe 1** umfasst folgende Anwendungsfälle: | **Stufe 1** umfasst folgende Anwendungsfälle: | ||
| * Nutzung der eGK in Versorgungseinrichtungen | * Nutzung der eGK in Versorgungseinrichtungen | ||
| - | * Nutzung der eGK in mobilen Szenarien | + | * Nutzung der eGK in mobilen Szenarien |
| => Keine Nutzung der GesundheitsID! | => Keine Nutzung der GesundheitsID! | ||
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| * gesund.de plant PoPP-Entwicklung als Nachfolger von CardLink ein.((https:// | * gesund.de plant PoPP-Entwicklung als Nachfolger von CardLink ein.((https:// | ||
| + | * Die Umsetzung einer PoPP-Lösung bietet beispielsweise die Firma Service.health mit ihrer Open-Source-Implementierung von PoPP ohne Lizenzgebühren.((https:// | ||
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| ===== Spezifikation ===== | ===== Spezifikation ===== | ||
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| * Prerelease [[https:// | * Prerelease [[https:// | ||
| * Prerelease [[https:// | * Prerelease [[https:// | ||
| - | * Prerelease [[https:// | + | * Prerelease [[https:// |
| - | * Prerelease [[https:// | + | * Prerelease [[https:// |
| Ursprünglich war eine Lösung für den CheckIn mit FdV vorgesehen, bei der der Versicherte den CheckIn anstößt, indem er sich am PoPP-Service authentisiert und anschließend eine TAN als One-Time-Passwort (OTP) erhält, mit der er im Folgenden in der Leistungserbringerinstitution (LEI) den Versorgungskontext herstellen kann. In der LEI wird das OTP entweder als Barcode eingescannt (Scanner notwendig!) oder in einer kurzen Version manuell eingegeben (wenn die LEI vorab bekannt war). Mittels dieses OTP holt sich die LEI, dann den Versorgungskontext als PoPP-Token vom PoPP-Service. | Ursprünglich war eine Lösung für den CheckIn mit FdV vorgesehen, bei der der Versicherte den CheckIn anstößt, indem er sich am PoPP-Service authentisiert und anschließend eine TAN als One-Time-Passwort (OTP) erhält, mit der er im Folgenden in der Leistungserbringerinstitution (LEI) den Versorgungskontext herstellen kann. In der LEI wird das OTP entweder als Barcode eingescannt (Scanner notwendig!) oder in einer kurzen Version manuell eingegeben (wenn die LEI vorab bekannt war). Mittels dieses OTP holt sich die LEI, dann den Versorgungskontext als PoPP-Token vom PoPP-Service. | ||
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| <note important> | <note important> | ||
| - | Bei den nicht unterstützten Anwendungsfällen handelt es sich um Fälle, bei denen der Versicherte eine eGK über sein eigenes Gerät **per NFC** anbindet. Es kann bei der Kontaktloskommunikation mit den eGK G2.1 im Gegensatz zum kontaktbehafteten Ansprechen nicht sichergestellt werden, dass die Daten " | + | Bei den nicht unterstützten Anwendungsfällen handelt es sich um Fälle, bei denen der Versicherte eine eGK über sein eigenes Gerät **per NFC** anbindet. Es kann bei der Kontaktloskommunikation mit den eGK G2.1 im Gegensatz zum kontaktbehafteten Ansprechen nicht sichergestellt werden, dass die Daten " |
| - | ⇒ Die Zugriffsregeln der eGK verhindern dann den zusätzlichen Aufbau eines Trusted Channel zum PoPP (zusätzlich zum PACE-Kanal) bzw. das Einlesen des X.509-Zertifikat mit den benötigten Informationen zum Versicherten für den CheckIn aus dem bestehenden CV-Kanal. | + | ⇒ Nutzungsszenarien ohne PIN sind mit dem Versicherten-Smartphone zumindest initial nicht umsetzbar. Sicherstellung soll mit der Weiterentwicklung der eGK zur G3 erfolgen. Bei der voraussichtlichen Verfügbarkeit der PoPP-Lösung werden jedoch ausschließlich G2.1 Karten im Feld sein. |
| - | ⇒ Nutzungsszenarien ohne PIN sind mit dem Versicherten-Smartphone zumindest initial nicht umsetzbar. Sicherstellung soll mit der Weiterentwicklung der eGK zur G3 erfolgen.)) Eine Änderung dieser Zugriffsregeln lassen sich erst für eine neue Kartengeneration, | + | |
| - | Beim CardLink-Verfahren konnten die aus der eGK ausgelesenen Informationen über die Informationssysteme der Krankenkassen (VSDM-Fachdienste) wieder zusammengeführt und abgeglichen werden. Mit der Annahme, dass dies mit VSDM2 nicht mehr in der Form zur Verfügung steht, ist **eine sichere mobile Nutzung der eGK G2.1 ohne PIN** in einem Versorgungskontext **nicht möglich**. | ||
| - | Mit der Abschaltung der VSDM1-Fachdienste, | ||
| //Die gematik arbeitet weiterhin an entsprechenden Lösungsvorschlägen, | //Die gematik arbeitet weiterhin an entsprechenden Lösungsvorschlägen, | ||
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| Zur Erstellung eines validen, signierten PoPP-Token müssen im PoPP-Service vorliegen: | Zur Erstellung eines validen, signierten PoPP-Token müssen im PoPP-Service vorliegen: | ||
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| + | <note important> | ||
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| - | === Material | + | === Ausblick gesamt |
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| + | Folgende Punkte wurden diskutiert und werden fortlaufend über Spezifikationsdokumente adressiert und ebenfalls zur Kommentierung und Diskussion vorgelegt. | ||
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| + | == Nutzung der eGK-Kontaktlosschnittstelle (NFC) für mobile Szenarien == | ||
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| + | **Problem** | ||
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| + | Die Zugriffsregeln der eGK erfordern PACE als sicheres Übertragungsprotokoll für die kontaktlose Kommunikation. Dabei wird die Kommunikation zwischen der eGK und dem PACE-Endpunkt (i.d.R das Kartenlesegerät) verschlüsselt. Diese Art der Verschlüsselung würde nur dann sicher im PoPP-Service enden, wenn die CAN (Card Access Number) sicher übermittelt werden könnte, was mit der bestehenden Peripherie ausgeschlossen ist. | ||
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| + | Das PoPP Konzept mit eGK basiert auf dem authentischen Auslesen des C.CH.AUT (KVNR und IK-Nummer) aus der eGK über ein C2C-initiiertes Secure Messaging zwischen eGK und PoPP-Service. Die Zugriffsregeln der eGK G2.1 lassen dies jedoch bei der Kontaktloskommunikation nicht zu. Demnach kann nicht sichergestellt werden, dass dem PoPP-Service nicht ein anderes C.CH.AUT Zertifikat zur Gültigkeitsprüfung vorgelegt wird. | ||
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| + | Um dennoch sicherzustellen, | ||
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| + | **Mögliche Lösung** | ||
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| + | Über eine eGK-Hash-Datenbank wäre diese Szenario auch für eGK der Generation 2.1 möglich. Darüber kann man dann die Frage beantworten: | ||
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| + | == Statischer QR-Code == | ||
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| + | * Weiterverwendung etablierter Verfahren wie eEB und OCI | ||
| + | * Einheitlichkeit: | ||
| + | * URL oder keine URL (Nur über App scanbar) | ||
| + | * man benötigt keine Geräte in der LEI zur Anzeige von dynamisch generierten QR-Codes | ||
| + | * Gängigster Anwendungsfall wird der " | ||
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| + | == Grenzfälle der Nutzung == | ||
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| + | * Notfallszenarien mit GesundheitsID und eGK | ||
| + | * Vertreterszenarien mit GesundheitsID und eGK | ||
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| + | == Weiterenwicklung == | ||
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| + | * EUDI-Wallet für LEI | ||
| + | * EUDI-Wallet für Versicherte | ||
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| + | <note warning> | ||
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| - | <note important> | ||
dighealth/ti/popp.1769616876.txt.gz · Zuletzt geändert: von fjh
