dighealth:ti:vsdm
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| dighealth:ti:vsdm [2026/06/04 12:39] – [Technische Voraussetzungen für VSDM 2.0] fjh | dighealth:ti:vsdm [2026/06/04 19:20] (aktuell) – [Was leistet VSDM?] fjh | ||
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| ===== Was leistet VSDM? ====== | ===== Was leistet VSDM? ====== | ||
| - | * **Bereitstellung** der gesetzlich definierten **Versichertenstammdaten** (VSD).((§ 291a Abs. 2 bis 4 SGB V.)) | + | * **Bereitstellung** der gesetzlich definierten **Versichertenstammdaten** (VSD) zur Übernahme in Abrechnungsunterlagen und Vordrucke durch den Leistungserbringenden.((§ 291a Abs. 2 bis 4 SGB V.)) |
| * **Versicherungsnachweis** durch Versicherte.((§ 291a Abs. 1 SGB V.)) | * **Versicherungsnachweis** durch Versicherte.((§ 291a Abs. 1 SGB V.)) | ||
| * **Prüfung der Leistungspflicht** der Krankenkasse des Versicherten | * **Prüfung der Leistungspflicht** der Krankenkasse des Versicherten | ||
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| * **Bereitstellung VSD** | * **Bereitstellung VSD** | ||
| - | * VSD sind **auf** der **eGK** gespeichert.((§ 291a Abs. 2 und 3 SGB V.)) | + | * VSD sind **auf** der **eGK** |
| * **Versicherungsnachweis** | * **Versicherungsnachweis** | ||
| * **eGK** gilt als Versicherungsnachweis.((§ 291a Abs. 1 S. 1 SGB V.)) | * **eGK** gilt als Versicherungsnachweis.((§ 291a Abs. 1 S. 1 SGB V.)) | ||
| * **Prüfung der Leistungspflicht** | * **Prüfung der Leistungspflicht** | ||
| * Erfolgt im Rahmen des Einlesens der VSD von der eGK beim Arztbesuch. | * Erfolgt im Rahmen des Einlesens der VSD von der eGK beim Arztbesuch. | ||
| - | * Beim Stecken der eGK gleicht der Konnektor | + | * Beim Stecken der eGK werden |
| * Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt ggf. eine Aktualisierung der Daten auf der eGK. | * Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt ggf. eine Aktualisierung der Daten auf der eGK. | ||
| * Der Vorgang wird protokolliert und ein **Prüfnachweis** wird auf eGK abgelegt. | * Der Vorgang wird protokolliert und ein **Prüfnachweis** wird auf eGK abgelegt. | ||
| * VSD und Prüfnachweis werden abschließend in das Primärsystem übernommen. | * VSD und Prüfnachweis werden abschließend in das Primärsystem übernommen. | ||
| - | * **Sonstiges** | + | * **Etablierung des Behandlungskontexts** |
| - | * Kommunikation zwischen Konnektor und Fachdiensten der Krankenkassen | + | * Übergabe und Stecken der eGK |
| + | * **Technische Architektur** | ||
| + | * eGK wird in ein mit dem Konnektor gepairtes eHealth-Kartenterminal gesteckt. | ||
| + | * Primärsystem ruft Operation //ReadVSD// des Fachmoduls VSDM am Konnektor auf. | ||
| + | * Verbindung zum VSDD der Krankenkasse über den Konnektor. | ||
| + | * Kommunikation zwischen Konnektor und VSDD erfolgt über einen **Intermediär**, | ||
| ===== VSDM 2.0 ===== | ===== VSDM 2.0 ===== | ||
| * **Bereitstellung VSD** | * **Bereitstellung VSD** | ||
| - | * Die VSD stehen (aktuell und gültig) auf den VSDD der Krankenkassen zum Abruf zur Verfügung. | + | * Die VSD stehen (aktuell und gültig) auf den VSDD der Krankenkassen |
| * " | * " | ||
| * **Versicherungsnachweis** | * **Versicherungsnachweis** | ||
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| * Die VSD inkl. des Prüfnachweises werden direkt in das Primärsystem übernommen und nicht mehr auf der eGK aktualisiert.((§ 291b Abs. 2 S. 3 SGB V)) | * Die VSD inkl. des Prüfnachweises werden direkt in das Primärsystem übernommen und nicht mehr auf der eGK aktualisiert.((§ 291b Abs. 2 S. 3 SGB V)) | ||
| * VSDM 2.0 ist die erste TI-2.0-Anwendung und benötigt keinen Konnektor mehr (ZETA).((https:// | * VSDM 2.0 ist die erste TI-2.0-Anwendung und benötigt keinen Konnektor mehr (ZETA).((https:// | ||
| - | * **Sonstiges** | + | * **Etablierung des Behandlungskontexts** |
| - | * Der **Intermediär** entfällt.((In VSDM 2.0 ist kein Intermediär zu Entfernung des LE-Bezugs vorgesehen, um Profilbildung zu verhindern. Es werden ausschließlich organisatorische Maßnahmen vorgesehen. Da für den Versicherten Zugriffe protokolliert werden müssen (wie auch bei VSDM 1 auf eGK), müsste es dann auch eine Komponente zur Depseudonymisierung geben. Im Übrigen liegen die Daten (Abrechnung!), | + | * erfolgt über ein (kryptographisches) Token, das das Primärsystem vom PoPP-Dienst erhält. |
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| + | * Autorisiert durch das PoPP-Token ruft das Primärsystem (ohne Konnektor und Intermediär((In VSDM 2.0 ist kein Intermediär zu Entfernung des LE-Bezugs vorgesehen, um Profilbildung zu verhindern. Es werden ausschließlich organisatorische Maßnahmen vorgesehen. Da für den Versicherten Zugriffe protokolliert werden müssen (wie auch bei VSDM 1 auf eGK), müsste es dann auch eine Komponente zur Depseudonymisierung geben. Im Übrigen liegen die Daten (Abrechnung!), | ||
| + | * Absicherung der Verbindung zum PoPP-Dienst und VSDD über ZETA. | ||
| + | * Im Vor-Ort-Szenario kann zum Stecken der eGK auch ein Standardkartenlesegerät genutzt werden. | ||
| + | * Zur Authentifizierung der Leistungserbringerinstitution am PoPP-Dienst und VSDD wird weiter entweder ein Konnektor/ | ||
| Bei VSDM 2.0 erfolgt eine (weitgehende) Entkopplung von der eGK. Abruf der VSD (sowie auch die Etablierung des Behandlungskontextes) kann entweder mit eGK oder (kartenungebundener) digitaler Identität erfolgen - zukünftig auch ohne physische Präsenz in der Leistungserbringerinstitution. | Bei VSDM 2.0 erfolgt eine (weitgehende) Entkopplung von der eGK. Abruf der VSD (sowie auch die Etablierung des Behandlungskontextes) kann entweder mit eGK oder (kartenungebundener) digitaler Identität erfolgen - zukünftig auch ohne physische Präsenz in der Leistungserbringerinstitution. | ||
dighealth/ti/vsdm.1780576763.txt.gz · Zuletzt geändert: von fjh
