Gesundheitswesen allg.
Umfrage 2022 ÄK M-V
TI-Atlas 2022
Unabhängige Studie zum Umgang mit Gesundheitsdaten (Self Tracking Report 2022)
Rund 80 Prozent der Deutschen würden ihre Daten der medizinischen Forschung zur Verfügung stellen, 70 Prozent wollen die von ihnen gesammelten Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) einfließen sehen oder ihrer Krankenkasse zukommen lassen.2)
Studie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen von McKinsey (2022)
Praxisbarometer Digitalisierung der KBV (2021)
2836 Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen haben teilgenommen.
Bisherige Umsetzungserfahrungen eher negativ.
Dadurch Beeinflussung auch der Erwartungshaltung an den Nutzen der weiteren Digitalisierung im Gesundheitswesen. 2021 Rückgang im Vergleich zu Anstieg 2020.
Laut Befragung sind 89 % der ärztlichen und 77 % der psychotherapeutischen Praxen an die TI angebunden.
50 % geben an, mindestens wöchentlich mit Fehlern bei der TI-Nutzung zu kämpfen (2020: 37 %).
Der Anteil derer mit täglichen Störungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 18 % verdoppelt.
64 % sehen die Fehlernanfälligkeit als starkes Hemmnis für die Digitalisierung im Gesundheitswesen (2020: 52 %).
65 % kritisieren Umstellungsaufwand und ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis, 55 % fehlende Nutzerfreundlichkeit.
Quelle: https://www.kbv.de/html/praxisbarometer.php
Digitalisierungsreport DAK-Gesundheit (2021)
600 ambulant und stationär tätige Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen
Mehrheit der Ärzt*innen fühlt sich nicht ausreichend auf die Nutzung digitaler Gesundheitslösungen der TI vorbereitet.
Mit 44 % der ambulant und 47,8 % der in Krankenhäusern tätigen fühlt sich fast die Hälfte überfordert.
Ein knappes weiteres Drittel gab jeweils an, sich noch „langsam zu orientieren“.
Nur jede® zehnte gab an, sich gut oder perfekt auf die Nutzung von TI-Anwendungen vorbereitet zu fühlen.
Grundsätzlich glaubt eine deutliche Mehrheit (65,7 %) der ambulant tätigen Leistungserbringer*innen nicht, dass die Digitalisierung zu einer Verbesserung der Abläufe in den Praxen führen wird.
Im klinischen Bereich werden die Chancen der Digitalisierung deutlich stärker wahrgenommen: 58 % geben an, Verbesserungen im Versorgungsalltag zu erwarten.
Quelle: https://www.dak.de/dak/bundesthemen/digitalisierung-im-gesundheitswesen-skepsis-von-aerztinnen-und-aerzten-ueberwinden-2524736.html#/
Studie Roland Berger September 2021
180 medizinische Fachgesellschaften, die in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. zusammengeschlossen sind, überarbeiten ihre 800 Leitlinien turnusgemäß alle 5 Jahre. Allein 2020 und 2021 wurden 226 aktualisiert.
Die mittlere Lebensdauer der klinischen Richtlinien des britischen National Institute for Health and Care Excellence betrug bereits 2014 nur noch etwa 60 Monate.
2021 kamen 46 neue Medikamente in Deutschland auf den Markt.
Im ersten Halbjahr 2022 gab es 2298 Änderungen bei den Dosierungsempfehlungen für die rund 38.000 in Deutschland zugelassenen Medikamente.
Quelle: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit/wie-aerzte-schneller-an-fachinformationen-kommen