Die Gesamtarchitektur der TI strukturiert sich gemäß § 306 Abs. 2 SGB V in eine
Komponenten sind als „technische Systeme oder deren Bestandteile“ der dezentralen Infrastruktur zugeordnet.1) Die Definition ist insofern offen als unter einem technischen System sowohl klassische Hardware (Geräte, Smartcards) als auch auf Hardware laufende Software (Programme) gemeint sind.2)
Das Architekturkonzept der TI-Plattform verwendet für die logischen, architektonischen Strukturen den Begriff „Zone“. 3) Dezentrale und zentrale Zone entsprechen der dezentralen bzw. zentralen Infrastruktur des § 306 Abs. 2 SGB V. und bilden in Summe die TI-Plattform, auf die sich die Komponenten und Dienste als Bausteine verteilen.
Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft den Einsatz der wichtigste Komponenten und Dienste der TI und deren Verteilung auf Zonen
Am 14.3.2022 wurde in einer Sonder-GSV beschlossen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) als wieteren Nutzer in die TI aufzunehmen. Ziel: Meldungen der Durchgangsärzte (D-Ärzte) künftig per KIM zu übermitteln. Die Verträge zur aktuell bestehenden Nutzung von KV-Connect für die Kommunikation zwischen D-Ärzten und DGUV enden Ende 2022. Es werden nach Aussage der gematik monatlich zwischen 500.000 und 800.000 Meldungen von bis zu 3.700 D-Ärzten an die DGUV gesendet. Planung: bereits ab 1.7.2022 sollen alle D-Ärzte ihre Meldungen über KIM schicken.