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dighealth:div:zahlen

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Studie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen von McKinsey (2022)

https://www.mckinsey.de/news/presse/2022-05-24-42-mrd-euro-chance

  • Digitalisierung kann 42 Milliarden jährlich einsparen
  • Richtig eingesetzt kann das „quadruple aim“ erreicht werden:
    • höhere Versorgungsqualität
    • größere Kosteneffizienz
    • verbessertes Patientenerlebnis
    • optimiertes Arbeitserlebnis für das Personal im Gesundheitswesen1)

Praxisbarometer Digitalisierung der KBV (2021)

  • 2836 Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen haben teilgenommen.
  • Bisherige Umsetzungserfahrungen eher negativ.
  • Dadurch Beeinflussung auch der Erwartungshaltung an den Nutzen der weiteren Digitalisierung im Gesundheitswesen. 2021 Rückgang im Vergleich zu Anstieg 2020.
  • Laut Befragung sind 89 % der ärztlichen und 77 % der psychotherapeutischen Praxen an die TI angebunden.
  • 50 % geben an, mindestens wöchentlich mit Fehlern bei der TI-Nutzung zu kämpfen (2020: 37 %).
  • Der Anteil derer mit täglichen Störungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 18 % verdoppelt.
  • 64 % sehen die Fehlernanfälligkeit als starkes Hemmnis für die Digitalisierung im Gesundheitswesen (2020: 52 %).
  • 65 % kritisieren Umstellungsaufwand und ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis, 55 % fehlende Nutzerfreundlichkeit.

Quelle: https://www.kbv.de/html/praxisbarometer.php

Digitalisierungsreport DAK-Gesundheit (2021)

  • 600 ambulant und stationär tätige Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen
  • Mehrheit der Ärzt*innen fühlt sich nicht ausreichend auf die Nutzung digitaler Gesundheitslösungen der TI vorbereitet.
  • Mit 44 % der ambulant und 47,8 % der in Krankenhäusern tätigen fühlt sich fast die Hälfte überfordert.
  • Ein knappes weiteres Drittel gab jeweils an, sich noch „langsam zu orientieren“.
  • Nur jede® zehnte gab an, sich gut oder perfekt auf die Nutzung von TI-Anwendungen vorbereitet zu fühlen.
  • Grundsätzlich glaubt eine deutliche Mehrheit (65,7 %) der ambulant tätigen Leistungserbringer*innen nicht, dass die Digitalisierung zu einer Verbesserung der Abläufe in den Praxen führen wird.
  • Im klinischen Bereich werden die Chancen der Digitalisierung deutlich stärker wahrgenommen: 58 % geben an, Verbesserungen im Versorgungsalltag zu erwarten.

Quelle: https://www.dak.de/dak/bundesthemen/digitalisierung-im-gesundheitswesen-skepsis-von-aerztinnen-und-aerzten-ueberwinden-2524736.html#/

Studie Roland Berger September 2021

  • Zahlen beruhen auf einer internationalen Umfrage zu den zukünftigen Gesundheitsausgaben unter 350 Experten.
  • Ausgaben für digitale Produkte im Gesundheitssektor werden massiv ansteigen. Liegt ihr Anteil in Deutschland bislang bei unter 5 % an den Gesamtausgaben, gehen Experten davon aus, dass dieser im Jahr 2026 auf 12 % ansteigen wird.
  • Ein Anstieg auf 12 % würde laut Studie Kosten in Höhe von 59 Milliarden Euro entsprechen
  • 33 % der in der Studie befragten Experten erwarten, dass die Digitalisierung die Kosten im Gesundheitswesen langfristig senkt, während 42 % von einer Steigerung ausgehen.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-59-milliarden-euro-fuer-die-digitalisierung-der-gesundheit/27637160.html?ticket=ST-523165-rmb2rgFOxjin1pGTdbab-ap1

1)
Bodenheimer, T.; Sinsky, C. (2014). From triple to quadruple aim: care of the patient requires care of the provider. Annals of Family Medicine, 12(6), 573-576.
dighealth/div/zahlen.1653483544.txt.gz · Zuletzt geändert: von fjh

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