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European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet)
Die EUDI-Wallet ist eine persönliche, digitale Brieftasche, mit der sich zukünftig EU-Bürger*innen (und Organisationen) digital ausweisen können. Sie ist in der Lage die zugehörigen Identitätsdaten und amtliche Dokumente darin zu speichern.2)
Die Notwendigkeit der Bereitstellung und gegenseitigen Anerkennung einer solchen Wallet bis Mitte 2027 durch und zwischen den europäischen Mitgliedstaaten ergibt sich aus der Revision der eIDAS-Verordnung (eIDAS 2.0), die voraussichtlich im April 2024 in Kraft treten wird, nachdem der Europäische Rat ihr im Februar 2024 zugestimmt hat.
Die genaue Umsetzung der eIDAS2.0-VO und damit der EUDI-Wallet in Deutschland ist noch offen.3). Mit nationalen Durchführungsrechtsakten wird zu Mitte 2025 gerechnet.
Die technischen und europäisch verbindlichen Vorgaben werden im European Digital Identity Framework veröffentlicht:
Die eingesetzte Technologie im Rahmen der EUDI-Wallet ist OpenID for Verifiable Credentials (OpenID4VCI), während im Rahmen der GesundheitsID OpenID Connect (OICD) zum Einsatz kommt.
Im Rahmen des GovLabDE arbeiten gematik und BMG an der Ausgestaltung der nationalen Interpretation der EU-Vorgaben.
Die deutsche Umsetzung der EUDI-Wallet wird von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) verantwortet.
Studien/Zahlen
Zur Erwartungshaltung:
„Health related use cases are a priority amongst all segments
Three use-cases linked to healthcare — accessing health records, accessing medical insurance card, and using electronic prescriptions — are in the overall top five, with every segment rating them as relevant. Electronic signatures and payments were also in the top five for every segment.“4)
Links
EMPFEHLUNG (EU) 2021/946 DER KOMMISSION vom 3. Juni 2021 für ein gemeinsames Instrumentarium der Union für ein koordiniertes Herangehen an einen Rahmen für die europäische digitale Identität
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021H0946&qid=1771322488130
Das Instrumentarium sollte vier übergreifende Aspekte abdecken, nämlich die Erstellung und den Austausch von Identitätsattributen, die Funktion und Sicherheit der EUid-Brieftaschen, die Verwendung der EUid-Brieftaschen, einschließlich Identitätsabgleich, und die Governance. Das Instrumentarium sollte die Anforderungen erfüllen, die im Vorschlag für einen Rahmen für die europäische digitale Identität dargelegt sind. Erforderlichenfalls sollte es dann an das Ergebnis des Gesetzgebungsverfahrens angepasst werden.
EU Digital Identity Wallet Toolbox process
The toolbox consists of:
The Architecture and Reference Framework (ARF): set out the common architecture of the ecosystem and specify the standards, protocols, and formats of information exchange between issuers, wallets, and service providers. The Reference Implementation: demo EUDI software, which consists of open-source code libraries, modular components, and a fully functioning reference application based on the ARF. Developed technical standards: Enabling faster deployment and adoption of European Digital Identity Wallets.
https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/eudi-wallet-toolbox
European Digital Identity Architecture and Reference Framework – Outline
European Digital Identity Cooperation Group https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/european-digital-identity-cooperation-group
Electronic Signatures and Trust Infrastructures (ESI); Specification of interfaces related to Authentic Sources
